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	<title>Web Tuts &#187; JavaScript</title>
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	<description>Tutorials für neue und professionelle Webworker!</description>
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		<item>
		<title>Content-Spoofing &#8211; Teil 1 &#8211; JavaScript</title>
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		<comments>http://www.web-tuts.de/content-spoofing-teil-1-javascript.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik</dc:creator>
				<category><![CDATA[JavaScript]]></category>
		<category><![CDATA[Web Security]]></category>
		<category><![CDATA[Spoofing]]></category>

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Im Internet kursieren unz&#228;hlige infizierte Webseiten, die darauf warten besucht zu werden. Fr&#252;her hatte man dazu einfach massenweise Spam-Mails verschickt und gehofft, dass jemand auf die Links klickt.
Die Zeiten sind l&#228;ngst vorbei. Auch wenn immer noch h&#228;ufig Spam-Mails verschickt werden, gibt es bereits viel cleverere Methoden, die Angreifer ausnutzen: Das Vort&#228;uschen von scheinbar seri&#246;sen und [...]]]></description>
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<img src="http://www.web-tuts.de/images/posts/content_spoofing_javascript.jpg" width="302" height="202" alt="Content-Spoofing - JavaScript" />
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<p>Im Internet kursieren unz&#228;hlige infizierte Webseiten, die darauf warten besucht zu werden. Fr&#252;her hatte man dazu einfach massenweise Spam-Mails verschickt und gehofft, dass jemand auf die Links klickt.</p>
<p>Die Zeiten sind l&#228;ngst vorbei. Auch wenn immer noch h&#228;ufig Spam-Mails verschickt werden, gibt es bereits viel cleverere Methoden, die Angreifer ausnutzen: Das Vort&#228;uschen von scheinbar seri&#246;sen und vertrauten Informationen.</p>
<p>In diesem ersten Teil der Artikel-Serie geht es um JavaScript.</p>

<h2 class="headline">Manipulation von Links mittels JavaScript Event-Handler</h2>
<p>Eine wirklich sehr einfache aber auch effiziente Methode, um Besucher auf infizierte Webseiten zu leiten, sind manipulierte Links, die bei einer bestimmten Aktion JavaScript Code ausf&#252;hren. Hierzu werden <a href="http://de.selfhtml.org/javascript/sprache/eventhandler.htm" target="_blank">Event-Handler</a> als Attribute in HTML-Tags verwendet.</p>
<p>Ein normaler Link in HTML k&#246;nnte so aussehen:</p>
<pre class="prettyprint"><code>&lt;a href=&quot;http://www.google.de&quot;&gt;Google&lt;/a&gt;</code></pre>
<p>Klickt man auf diesen Link, landet man wie gewollt bei google.de</p>
<p>Eine kleine &#196;nderung an diesem HTML-Tag kann dazu f&#252;hren, dass auf eine andere Webseite weitergeleitet wird, obwohl in der Statusleiste des Browsers die eigentliche URL (hier google.de) beim &#220;berfahren der Maus angezeigt wird:</p>
<pre class="prettyprint"><code>&lt;a href=&quot;http://www.google.de&quot; onclick=&quot;location.href=&#039;http://www.yahoo.de&#039;;return false;&quot;&gt;Google&lt;/a&gt;</code></pre>
<p>Yahoo dient hier nur als harmloses Beispiel.</p>
<p>Der Link sieht wie gew&#246;hnlich aus. Auch beim &#220;berfahren mit der Maus wird in der Statusleiste unten im Browser die Google-URL angezeigt. Mit einem Klick auf diesen Link landet man jedoch nicht bei Google, sondern bei Yahoo.</p>
<p>Damit es nicht ganz so auff&#228;llt, wenn jemand in den Quelltext schaut, wird der JavaScript Code meistens "versteckt" und verschl&#252;sselt. Dazu ein vereinfachtes Beispiel:</p>
<pre class="prettyprint"><code>&lt;html&gt;
&lt;head&gt;
&lt;title&gt;Beispiel&lt;/title&gt;
&lt;script type=&quot;text/javascript&quot; src=&quot;hint.js&quot;&gt;&lt;/script&gt;
&lt;/head&gt;
&lt;body&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.google.de&quot; onclick=&quot;hint();return false;&quot;&gt;Google&lt;/a&gt;
&lt;/body&gt;
&lt;/html&gt;</code></pre>
<p>Hier wird eine externe JavaScript-Datei namens hint.js eingebunden.</p>
<p>Diese k&#246;nnte so aussehen:</p>
<pre class="prettyprint"><code>function hint() {
  url = String.fromCharCode(104,116,116,112,58,47,47,119,119,119,46,121,97,104,111,111,46,100,101);
  foo = String.fromCharCode(108,111,99,97,116,105,111,110,46,104,114,101,102,61,117,114,108,59);
  eval(foo);
}</code></pre>
<p>Nun ist die Ziel-URL sowie die "location.href" Anweisung, welche die Weiterleitung bewirkt, nicht mehr direkt im Quelltext sichtbar. Nat&#252;rlich soll dies nur ein Beispiel darstellen. Jeder, der sich auch nur ansatzweise mit JavaScript auskennt, kann diese Daten mit Leichtigkeit einsehen. In echt werden hier meistens kryptische Verschl&#252;sselungen verwendet, die ein normaler Internet-Nutzer nicht so leicht entschl&#252;sseln kann.</p>
<p>Das ganze Funktioniert nat&#252;rlich auch mit anderen Event-Handlern wie zum Beispiel onmouseover. Dann muss man noch nicht mal auf den Link klicken, sondern nur mit der Maus dr&#252;berfahren, um auf eine andere Webseite weitergeleitet zu werden.</p>
<p>Mit JavaScript ist allerdings noch weitaus mehr m&#246;glich. Alle Methoden hier aufzulisten w&#252;rde den Rahmen des Artikels sprengen.</p>
<h2 class="headline">Gegenma&#223;nahmen</h2>
<p>Als Gegenma&#223;nahme k&#246;nnte man nat&#252;rlich JavaScript im Browser deaktivieren, allerdings w&#252;rden dann viele Webseiten nicht mehr richtig funktionieren. Besser sind Browser-Addons wie <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/722" target="_blank">NoScript</a>, mit denen man kontrollieren kann auf welchen Webseiten die Ausf&#252;hrung von JavaScript Code zugelassen ist und auf welchen nicht.</p>
<p>Der beste Schutz ist aber die eigene Achtsamkeit. Man sollte nicht auf jeden Link klicken, den man zu Gesicht bekommt, wenn er nicht von vertrauensw&#252;rdigen Quellen kommt. Aber selbst da ist man nicht immer sicher. Mit einer Stored-XSS Sicherheitsl&#252;cke k&#246;nnte ein Angreifer beispielsweise jeden einzelnen Link auf einer (seri&#246;sen) Webseite manipulieren.</p>
<hr /><h3>Auch interessant:</h3><ul><li><a href="http://www.web-tuts.de/content-spoofing-teil-2-phishing.html" rel="bookmark" title="Permanent Link: Content-Spoofing &#8211; Teil 2 &#8211; Phishing">Content-Spoofing &#8211; Teil 2 &#8211; Phishing</a></li><li><a href="http://www.web-tuts.de/content-spoofing-teil-3-http-redirects.html" rel="bookmark" title="Permanent Link: Content-Spoofing &#8211; Teil 3 &#8211; HTTP Redirects">Content-Spoofing &#8211; Teil 3 &#8211; HTTP Redirects</a></li><li><a href="http://www.web-tuts.de/10-mythen-zum-thema-web-security.html" rel="bookmark" title="Permanent Link: 10 Mythen zum Thema Web Security">10 Mythen zum Thema Web Security</a></li><li><a href="http://www.web-tuts.de/25-aktuelle-cheat-sheets-fuer-webworker.html" rel="bookmark" title="Permanent Link: 25+ aktuelle Cheat Sheets f&#252;r Webworker">25+ aktuelle Cheat Sheets f&#252;r Webworker</a></li><li><a href="http://www.web-tuts.de/css-history-hacks-auslesen-von-besuchten-webseiten.html" rel="bookmark" title="Permanent Link: CSS History Hacks &#8211; Auslesen von besuchten Webseiten">CSS History Hacks &#8211; Auslesen von besuchten Webseiten</a></li></ul><hr />Danke f&uuml;r das Abonnieren und Lesen meines Feeds. Ich freue mich auf eure <a href="http://www.web-tuts.de/content-spoofing-teil-1-javascript.html#comments">Kommentare</a> !<hr /><strong>Tipp:</strong> Bei <a href="http://twitter.com/web_tuts">Twitter</a> ver&ouml;ffentliche ich interessante Links und News.<hr /><small>Copyright &copy; 2010 <a href="http://www.web-tuts.de">Web-Tuts.de</a><br /> Dieser Feed ist ausschlie&szlig;lich nur f&uuml;r den privaten, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht.<br />(Digitaler Fingerprint:  4377289542f8221557cc9843d0a093aa)</small>]]></content:encoded>
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